Abfalltrennung


Nachhaltigkeit als gelebte Überzeugung

Umweltschutz lebt vom Handeln. Hier und jetzt, jeden Tag. Bei der Abfalltrennung fängt es an. Wer meint, die Getrenntsammlung von Verpackungen sei ein Tropfen auf den heißen Stein, der irrt. Verpackungsrecycling lohnt sich: Wussten Sie, dass beispielsweise die Wiederverwertung der durchschnittlich pro Kopf in nur einer Woche gesammelten Kunststoffverpackungen so viel Energie einspart, dass eine herkömmliche 60-Watt-Glühbirne damit fünf Stunden lang leuchten kann? Das ist doch etwas!

Umweltfreundliches Verhalten beginnt im eigenen Haushalt. In allen Lebensbereichen bieten sich vielfältige Möglichkeiten zur Entlastung der Umwelt und nachhaltigen Schonung der Ressourcen.
Der grüne Punkt
Ist der Grüne Punkt ein Umweltzeichen?

Der Aufdruck des Grünen Punkts auf Verpackungen bedeutet, dass die Hersteller für die Sammlung, Sortierung und Verwertung dieser Verpackungen einen Finanzierungsbeitrag an ein Rücknahmesystem entrichtet haben. Der Grüne Punkt ist somit kein Umwelt-, sondern ein Finanzierungszeichen. Er gewährleistet, dass die Verpackungen bei Abgabe in die Sammelsysteme einer ordnungsgemäßen und damit umweltgerechten Verwertung zugeführt werden.

Welche Verpackungen tragen den Grünen Punkt?

Das Lizenzzeichen Der Grüne Punkt kann von Unternehmen genutzt werden, die mit einem Dualen System einen Lizenzvertrag über die Nutzung des Zeichens für die in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen geschlossen haben. Bei einer Beteiligung an einem dualen System sind Unternehmen von ihrer individuellen Rücknahme- und Verwertungspflicht freigestellt. Dem Verbraucher zeigt der Grüne Punkt an, dass die Sammlung und Sortierung der Verpackungen durch Industrie und Handel finanziert wurde. Das Lizenzzeichen steht aber nicht nur auf Leichtverpackungen aus Kunststoffen, Verbunden, Aluminium und Weißblech, die in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack gesammelt werden. Der Grüne Punkt findet sich ebenso auf Verpackungen aus Papier, Pappe, Karton und Glas, die in den entsprechenden Sammelcontainern erfasst werden. Also aufgepasst: Nicht alles, was einen Grünen Punkt trägt, gehört in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.

Was geschieht mit Verpackungen, die keinen Grünen Punkt tragen?

Verpackungen, die keinen Grünen Punkt tragen, also nicht lizenziert sind, gehören nicht in die Erfassungsgefäße der DSD GmbH. Bitte bringen Sie diese Verpackungen dorthin zurück, wo Sie sie gekauft haben. Wenn das Handelsunternehmen als so genannter Selbstentsorger tätig ist und mit einem Entsorgungsunternehmen zusammenarbeitet, können auch diese Verpackungen einer Verwertung zugeführt werden.
Tourenplan
Um den Tourenplan einzusehen, geben Sie bitte links in das kleine Formular das Jahr und Ihren Ort ein und klicken Sie auf "Plan anzeigen".
Abholhinweise
Zur Abholung stellen Sie bitte Ihre Gelbe Tonne oder Ihre Gelben Säcke am Leerungstag bis spätestens 6.30 Uhr gut sichtbar an den Straßenrand. Sollte Ihre Tonne/Gelben Säcke nicht rechtzeitig bereit stehen und das Sammelfahrzeug Ihr Grundstück bereits angefahren haben, so haben Sie leider keinen Anspruch auf eine nachträgliche Entsorgung.
Wie komme ich zu einer Gelben Tonne?
Wenn Sie statt des Gelben Sackes für Verpackungsabfälle eine Gelbe Tonne (240 l) wünschen, so können Sie diese formlos telefonisch oder schriftlich bei uns bestellen. Für Rückfragen steht Ihnen Frau Eichendorf unter der Telefon-Nr. 03574 4677131 zur Verfügung.
 

 

Gelbe Tonne
nur Verkaufsverpackungen mit dem Grünen Punkt (außer Glas und Papier) wie:
• Aluminiumschalen
• Aluminiumverpackungen
• beschichteter Karton
• Bonbonpapier
• Dosen
• Einwickelfolie
• Eisverpackungen aus Kunststoff
• Farbeimer (restentleert)
• Folien, Tragetaschen, Beutel, Verpackung
• Getränkedosen
• Getränkekartons (Tetra Packs)
• Joghurtbecher
• Konserven- und Getränkedosen
• Kronkorken
• Kunststofffolien, -becher, -flaschen,
-schalen
• leere Lack- und Farbdosen
• leere Sprayflaschen
• Milchbeutel aus Kunststoff
• Nachfüllpacks
• Plastikbecher, -flaschen, -tüten
• Plastikverpackungen
• Safttüten
• Schraubdeckel
• Styroporverpackungen
• Suppentüten
• Tablettenverpackungen aus Alu bzw. Folie
• Tierfutterdosen
• Tuben
• Vakuumverpackungen
• Verbundverpackungen
• Verschlüsse
• Wachspapier
• Weißblechdosen
• Wickeldosen
• Zahnpastatuben
Fragen

Muss ich Joghurtbecher spülen, bevor ich sie in die Gelbe Tonne/den Gelben Sack werfe?

Ob Joghurtbecher oder andere Verpackungen: Spülen ist nicht nötig. Generell müssen Verpackungen für das Recycling nur restentleert sein.

Warum kann ich stoffgleiche Produkte wie zum Beispiel Kinderspielzeug aus Kunststoff oder Haushaltsgegenstände aus Plastik nicht über die Gelbe Tonne/den Gelben Sack entsorgen?

Der Grund ist die Finanzierung der Entsorgung: Ein über Lizenzgebühren finanziertes privatwirtschaftliches Sammel- und Entsorgungssystem besteht bislang nur für Verpackungsmaterialien.

Gehört Styropor in die gelbe Tonne / den gelben Sack?

Styropor aus Verpackungen ja, Styropor-Isoliermaterial und Wandverkleidungen nein.